Arbeitslosen-Treff Odenwald

 

 

Aus: Neue Solidaritaet 49/2004

Das neoliberale Meinungskartell und seine kurzen Beine

Von Elisabeth Hellenbroich

Buchbesprechung. Albrecht Mueller: Die Reformluege. 40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren, Droemersche Verlagsanstalt 2004.

Einen interessanten Diskussionsbeitrag in der gegenwaertigen Reformdebatte liefert das im Spaetsommer 2004 erschienene Buch von Albrecht Mueller Die Reformluege. Die konzeptionelle Gestaltung des Buchs erfolgte, wie der Autor im Vorwort schreibt, mit der Hilfe von Herbert Ehrenberg, Heiner Flassbeck, Richard Krupp und Klaus Staeck. Finanziell unterstuetzt wurden seine Recherchen von der Hans-und-Traute-Matthoefer-Stiftung.

Der einstige Mitarbeiter des ehemaligen Bundeswirtschaftsministers Karl Schiller und ehemalige Planungschef im Bundeskanzleramt unter Willy Brandt (1970) und Helmut Schmidt, fuer den Mueller ab 1974 im Bundeskanzleramt taetig war, rechnet in seinem Buch mit all denen ab, die zur Bildung jenes neoliberalen "Meinungskartells" in Deutschland beigetragen haben, das  - angefuehrt von Personen wie Meinhard Miegel und Oswald Metzger, von Hans Werner Sinn und Gabor Steingart, von Arnulf Baring und Frank Schirrmacher  - stets die gleichen Argumente verbreitet: Deutschland erlebe einen "Reformstau", es leide unter seiner "Reformunfaehigkeit" und sei deshalb Schlusslicht in Europa; sie reden von der "German Disease", der "Deutschen Krankheit"; der Sozialstaat, das Modell Deutschland seien nicht mehr zeitgemaess, die sozialen Sicherungssysteme nicht mehr finanzierbar, die Steuern und Abgaben zu hoch, die Buerokratien unertraeglich, und die Besitzstandswahrer (nach ihrer verqueren Sicht diejenigen also, die den Kuendigungsschutz und die Tarifvertraege verteidigen) bedrohen unsere Zukunft.

Die von diesem "Meinungskartell" propagierte Therapie beim Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Schuldenberg lautet: Modernisierung, "Ruck", Strukturreformen, die permanente Reform unserer sozialen Sicherungssysteme, mehr Eigenverantwortung, weniger Staat, mehr Privatisierung und weniger Regulierung etc.

Das neoliberale Propagandakartell

Albrecht Mueller zeigt auf, dass wir es bei der Reformdebatte mit einem Netz aus Aktionen, Buendnissen und Personen zu tun haben, die "ihren Glauben wiederholen, weitersagen und multiplizieren." Dazu bedient man sich sogenannter "Reforminitiativen", deren Finanzierung teilweise nicht offengelegt ist, wie der von Meinhard Miegel angefuehrte "Buergerkonvent", die von Hans Tietmeyer gegruendete und finanziell mit 50 Millionen Euro ausgestattete "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft", der "Konvent fuer Deutschland" und der Zusammenschluss von zehn dieser Organisationen in der "Aktionsgemeinschaft Deutschland". Diese Aktionsbuendnisse haben vor allem eine Botschaft: "Ueberwindung des Reformstaus" und "Aufklaerung" der Bevoelkerung ueber die Wichtigkeit des Abbaus sozialer Leistungen. "Unter den in diversen Talkshows auftretenden Protagonisten befinden sich immer wieder dieselben Namen: Arnulf Baring, Roland Berger, Peter Glotz, Hans Olaf Henkel, Oswald Metzger, Meinhard Miegel! -  sie arbeiten vernetzt und erscheinen doch als getrennte Absender", heisst es bei dem Autor.

Zu der "Koalition der Willigen" zaehlten auch Institutionen, wie die Deutsche Bank, die am 27. Mai 2003 mit einer Forschungsstudie "Reformbedarf in Deutschland  -  Fakten, Ursachen und Therapiemoeglichkeiten", gefolgt von einem Papier am 20. Februar 2004 zum Thema "Reformstau  -  Ursachen und Loesungen", an die Oeffentlichkeit trat und darin erklaerte, "die anhaltende Wachstumsschwaeche" zeige den Reformbedarf, Deutschland gelte als der "kranke Mann des Kontinents", unser Land sei fuer die Globalisierung und den demographischen Wandel schlecht geruestet, der Staat lebe ueber seine Verhaeltnisse. Ebenso seien es internationale Organisationen wie der IWF oder die Europaeische Zentralbank (EZB), die regelmaessig Deutschland anmahnen, die versprochenen Strukturreformen umzusetzen. An mehreren Stellen greift Albrecht Mueller in seinem Buch den ehemaligen Chef der Bundesbank Hans Tietmeyer an, der heute tonangebend in der von ihm am 12. Oktober 2001 begruendeten "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" ist. Der einstige Grundsatzreferent im Wirtschaftsministerium beim Sozialdemokraten Karl Schiller, schreibt Mueller, sei der "Mann im Hintergrund" des spaeteren Wirtschaftsministers Otto Graf Lambsdorff (FDP) gewesen, der massgeblich am Kampf gegen Bundeskanzler Helmut Schmidt beteiligt war. "Tietmeyer war Mitautor des Lambsdorff-Papiers, das zur Scheidungsurkunde der sozialliberalen Koalition im September 1982 wurde."

Worum es bei der Auseinandersetzung im Kern ging, habe Schmidt in der Zeit 1996 in einem offenen Brief an Tietmeyer dargelegt: Lambsdorff wolle, so Schmidt damals, eine "Abwendung vom demokratischen Sozialstaat im Sinne des Artikels 20 unseres Grundgesetzes und eine Hinwendung zur Ellenbogengesellschaft." Dem Amt des Staatssekretaers fuer Finanzen unter Helmut Kohl folgte das Amt des Praesidenten der Bundesbank. Als einer der einflussreichsten Berater Helmut Kohls, habe Tietmeyer die internationale Wirtschafts- und Waehrungspolitik entscheidend mitgepraegt und die ideologischen Debatten zwischen Neoliberalismus und den frueheren Keynesianern gefuehrt. Dabei haetten die Neoliberalen unter der Meinungsfuehrung Tietmeyers und Graf Lambsdorffs bereits vor der Aera Kohl vehement ihre Argumente gegen staatlich gefoerderte Konjunkturbelebung, die sogenannte "Globalsteuerung", ins Feld gefuehrt. Tietmeyer gehoere heute, schreibt Mueller, zu den eifrigsten Verfechtern der Strukturreformen. Dabei sei die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) "inzwischen zu einer der schlagkraeftigsten Organisationen der Wirtschaftsliberalen ausgebaut worden. Sie kooperiert mit anderen Organisationen aehnlicher Zielsetzung, wie z.B. dem "Buergerkonvent", dessen Sprecher Reinhard Miegel ist, und seit Mai 2004 mit acht weiteren sogenannten Initiativen unter der Flagge "Aktionsgemeinschaft Deutschland".

Einige Reformluegen

Albrecht Mueller zeigt am Beispiel von "40 Reformluegen" die axiomatischen Denkfehler auf, welche die gegenwaertige Diskussion bestimmen. Eine typische Reformluege sei das "Gerede ueber den Generationenvertrag" und die "Stimmungsmache" fuer die Umstellung des Altersicherungsystems von der gesetzlichen und sozialen Rentenversicherung auf die private Vorsorge. Es handle sich dabei um eine gigantische PR-Kampagne, "fuer die Lebensversicherungsbranche (deren Einnahmen aus den Versicherungspraemien ungefaehr 67 Milliarden Euro betragen) und fuer die Banken, die am Transfer und an der Anlage des Geldes verdienen." Hinter dem Draengen auf Strukturreformen steckten demnach massive Interessen, wenn z.B. die gesetzliche Rentenversicherung ergaenzt und Schritt fuer Schritt durch private Lebensversicherungen und Pensionsfonds ersetzt werde, dann koennten Versicherungswirtschaft und Banken ihr Geschaeft betraechtlich ausdehnen. Dabei gehe es um Milliarden. "Wenn nur 10% des Umsatzes der staatlichen Rentenversicherung umgelenkt werden koennen, gewinnt die private Versicherungswirtschaft jaehrliche Umsatzzuwaechse von etwa 15 Milliarden Euro".  Eine weitere Reformluege ist die Behauptung: "Wir leben ueber unsere Verhaeltnisse." Das ist offensichtlich falsch, da zugleich die Investitionen der Oeffentlichen Hand zurueckgehen und die Volkswirtschaft, bei gleichzeitig wachsender Arbeitslosigkeit unter niedriger Kapazitaetsauslastung leide.  "Deutschland ist nicht wettbewerbsfaehig" lautet eine weitere Luege. Wahr ist, so zeigt der Autor auf, dass die deutsche Volkswirtschaft aufgrund der von neoliberalen Ideologien gepraegten unbeweglichen Makropolitik von Bundesbank, EZB und Staat an viel zu geringen Investitionen bei privaten und vor allem aber bei "oeffentlichen Investitionen" leide, was mit einem stagnierenden Binnenmarkt und einer viel zu geringen Kapazitaetsauslastung einhergehe.

"Die Loehne sind zu hoch, die Arbeit muss billiger werden", auch diese Reformluege ist haltlos. Tatsaechlich sei Deutschlands Leistungsbilanz ueberragend positiv: 43 Mrd. Dollar waren es 2002 und 52,3 im Jahre 2003. Zum Vergleich die Ziffern aus den USA: 2002 ein Leistungsbilanzdefizit von 480,5 Mrd. Dollar, das sich 2003 noch auf 541,8 Mrd. erhoehte. Grossbritanniens Leistungsbilanzdefizit betrug 26,7 Mrd. Dollar. Dabei haetten die USA 20 Jahre ohne Unterbrechung eine negative Leistungsbilanz aufgewiesen und lebten heute auf Pump beim Rest der Welt. Der Kern des Problems liegt nach Mueller nicht in den zu hohen Loehnen, sondern am Fehlen "wirtschaftlicher Konjunkturbelebung": "Zum Beispiel koennte wieder finanziert werden, was zuletzt den Streichorgien zum Opfer fiel: die notwendigen Leistungen von Gemeinden fuer Familien und fuer Alleinerziehende, fuer Kinder ... Wir koennten uns wirklich gute Programme zur Verbesserung der Infrastruktur leisten. Wir koennten unsere Verkehrssysteme ausbauen ... und die Bildungseinrichtungen zukunftsgerecht machen." Werden diese Investitionen nicht getaetigt, werde sich, so warnt Mueller, die negative Spiralentwicklung fortsetzen und Deutschland eine Wiederholung der 30er Jahre erleben: "Dann haben wir wirklich bald das, was an Heinrich Bruening, den unseligen Reichskanzler der Weimarer Zeit, erinnert, der seine Sparpolitik mit Notverordnungen durchzusetzen versuchte ...  

Bruening verschaerfte die damals herrschende Krise mit hoher Arbeitslosigkeit und Wachstumsverlusten noch weiter dadurch, dass der Staat in der Abwaertsbewegung zu sparen versuchte und soziale Leistungen kuerzte und damit die Bewegung nach unten beschleunigte. An diese Erfahrung aus den Jahren 1930 bis 1932 will heute niemand mehr erinnert werden." Jedesmal wenn es um die Frage nach staatlich gefoerderten Konjunkturbelebungsmassnahmen geht, regt sich, so der Autor, ein  Chor an Ideologen, um auf die Einhaltung der Maastrichter Stabilitaetskriterien zu pochen. Paradigmatisch fuer diese Art der Argumentation ist nach Mueller jene beruehmte Schmidt/Tietmeyer-Kontroverse aus dem Jahr 1996 und Schmidts in der Wochenzeitung Die Zeit 1996 veroeffentlichter Offener Brief, worin Schmidt Tietmeyer vorwarf: "Den durch den Maastrichter Vertrag neu in den EG-Vertrag eingefuegten Art. 104 CF und den darin enthaltenen weitgehenden Entscheidungsspielraum des Europaeischen Rates  -  jenseits aller riterien  -  verschwiegen Sie dagegen regelmaessig. Vielmehr erwecken Sie penetrant den unzutreffenden Eindruck, als ob die in den Protokollen zum Maastrichter Vertrag enthaltenen Kriterien absolut bindend seien." Auch die Behauptungen "Die Arbeit muss billiger werden, die Loehne sind zu hoch und die Arbeitskosten muessen sinken, die Lohnnebenkosten sind zu hoch" erweist sich als Denkfehler. Tatsache ist: "Die wichtigen Lohnstueckkosten, an denen man messen kann, wie sich die Lohnbelastung im Wettbewerb mit anderen Volkswirtschaften entwickelt, sind seit 1995 deutlich unter der Entwicklung in den USA, Grossbritannien und den Laendern der Europaeischen Waehrungsunion geblieben."  Je geringer die Reallohnentwicklung, um so geringer sei die Kaufkraft der Leute. "Zurueckhaltung bei den Realloehnen fuehrt zur Zurueckhaltung beim Konsum, und Zurueckhaltung beim Konsum fuehrt zum weiteren Niedergang der Oekonomie, was wiederum zu geringeren Realloehnen fuehrt und so weiter."

Denkfehler Minijobs

 Ein aehnlicher Denkfehler sei die These, wonach Minijobs mehr Arbeitsplaetze braechten. Richtig ist, "dass mit einer boomenden Zahl an Minijobs die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschaeftigten zurueckgeht, weil versucht wird, normale Arbeitsverhaeltnisse in mehrere Minijobs aufzuspalten ... Durch die Minijobs wird das soziale Sicherungssystem untergraben und das Lohnniveau gesenkt." Das Beispiel der USA, wo "viele Menschen und Familien ihren Unterhalt dadurch bestreiten, dass die Familienvaeter oder -muetter von einem Minijob zum anderen hetzen, und in der die Einkommenslage vieler Familien dennoch auf unterstem Niveau bleibt, kann uns nicht als Ziel und Wegweiser dienen." Auch die Behauptung, der Arbeitsmarkt sei unflexibel und das starre System der Flaechentarife muesse geaendert werden, ist reine Propaganda. Mit diesen Argumenten habe sich, so Mueller, besonders rabiat der fruehere Praesident des Bundesverbands der Deutschen Industrie Hans Olaf Henkel hervorgetan, der den Tarifbruch der deutschen Industrie "nicht nur als verantwortlich, sondern auch als vorbildlich bezeichnet." Sein Nachfolger, der amtierende BDI-Praesident Michael Rogowski, meinte gar voller Verachtung fuer unsere Verfassung: "Ich wuensche mir manchmal ein grosses Lagerfeuer, um das Betriebsverfassungsgesetz und die Tarifvertraege hineinzuwerfen. Danach koennte man einfach wieder von vorne anfangen."  Waehrend das "hire and fire"-Prinzip die Leistungsfaehigkeit verringere, bewirke der Versuch, die Loehne zu druecken, gesamtwirtschaftlich das Gegenteil dessen, was vorgeblich beabsichtigt sei. Aehnliches gilt fuer die Reformluege, mit der weitere Privatisierung und Deregulierung angemahnt wird. Dabei genuege nur ein Blick auf Grossbritannien, welches ein abschreckendes Beispiel total fehlgeleiteter Privatisierungspolitik biete.

Auch die Reformluege, durch Steuersenkungen wuerden mehr Arbeitsplaetze geschaffen, erweist sich als falsch. Denn durch die Streichung der Vermoegenssteuer, die Senkung des Spitzensteuersatzes etc. sei in Wirklichkeit kein Investionsboom ausgeloest worden. Die Reformluege von groesserer "Eigenverantwortung" ist ebenfalls, wie Mueller aufzeigt, ein Schwindel, denn "wenn Eigenverantwortung allein funktionieren wuerde, braeuchten wir keine Agrarsubventionen, keine Existenzgruendungsdarlehen und Foerderrente." Die Entwicklung in Grossbritannien habe gezeigt, dass die privaten Altersvorsorgesysteme wegen der sinkenden Aktienkurse bei gleichzeitig sinkender Rendite in eine Krise geraten sind. Der einzige vernuenftige Ausweg aus der gegenwaertigen Depression liegt nach Mueller in einer "staatlichen Interventionspolitik," d.h. einem staatlichen Ausgaben- und Investitionsprogramm, mit dem die Wirtschaft wieder angekurbelt werden soll. In Deutschland sei diese Politik der sogenannten "Globalsteuerung" in der Grossen Koalition zwischen 1966 und 1969 zur Ueberwindung der ersten Rezession nach dem Kriege praktiziert worden. Die Gesellschaft brauche eine Elite, "die unsere Verfassung und damit die Verpflichtung zur Sozialstaatlichkeit ernst nimmt, also verfassungstreu ist. Viele unserer heutigen Eliten sind das Sozialstaatsgebot schmaehende  Verfassungsgegner". Erneut warnt der Autor vor den Konsequenzen, die sich ergeben, wenn an der Durchsetzung dieser Reformluegen festgehalten werde:  "Es gab einmal vor 30-40 Jahren in Frankreich einen Herrn Pierre Poujade und in Daenemark einen Herrn Mogens Glistrup. Beide polemisierten in demagogischer und populistischer Weise gegen den Staat, Buerokratie und oeffentliche Leistungen, beide waren die Begruender beziehungsweise Wegbereiter rechtsextremer Parteien. Die Texte von Arnulf Baring und Oswald Metzger, von Hans Olaf Henkel, Meinhard Miegel und vielen anderen erinnern an die Aeusserungen dieser beiden. Damals hat die demokratische Welt diese Demagogen gemieden. Heute wird ihren Nachahmern hofiert." So lesenswert das Buch ist, so weist es dennoch die Schwaeche auf, dass der Autor "systemimmanent" argumentiert, indem er den entscheidenden Faktor der Krise  -  die globale Weltfinanzkrise  -  ausser acht laesst. Eine Loesung dieser Krise aber laesst sich heute nur durch ein neues Weltwaehrungs- und Finanzsystem, das in wesentlichen Aspekten am Vorbild des Bretton Woods-Systems anknuepft, und im Rahmen einer an Franklin D. Roosevelts "New Deal" ausgerichteten Politik gestalten. LaRouches Konzept der Eurasischen Landbruecke im Sinne einer die Weltwirtschaft wiederbelebenden Entwicklungsperspektive liegt auf dem Tisch.

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