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Institut für Arbeitsmarkt und
Berufsforschung der BA
Jetzt per Forschung bestätigt:
Ein-Euro-Jobs führen zum Personalabbau
Die Ergebnisse einer anonymisierten Arbeitgeberbefragung
des Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung
der Bundesagentur für Arbeit (IAB)
deuten darauf hin, dass Ein-Euro-Jobs reguläre
Beschäftigung in nicht zu vernachlässigendem
Umfang ersetzen. In vier Prozent der Einrichtungen,
die Ein-Euro-Jobber beschäftigen, waren
nach Angaben der Befragten Personaleinsparungen
die Folge. Hochgerechnet handelt es sich
bundesweit um mehr als 2000 Einrichtungen.
Der vorliegende Forschungsbericht beschäftigt
sich mit den betrieblichen Einschätzungen
Sozialer Arbeitsgelegenheiten und mit den
gesamtwirtschaftlichen Effekten, die aus
ihrem Einsatz resultieren können, unter
anderem in Hinblick auf eine Verdrängung
regulärer (ungeförderter) Beschäftigung.
Daneben zeigt der Bericht Möglichkeiten
der Arbeitsvermittlung auf, mit diesem Instrument
auf individueller Ebene Hemmnisse für
einen erfolgreichen Übergang in den
ersten Arbeitsmarkt zu identifizieren.
Dieses Potential bleibt bislang weitestgehend
ungenutzt. Zugleich kümmert sich die
Wirtschafts- bzw. Arbeitsmarktpolitik zu
wenig um die gesamtwirtschaftlichen Risiken
der Sozialen Arbeitsgelegenheiten. Beides
ist dringend geboten, damit die Ziele des
Instruments erreicht werden können,
d. h. durch befristete Beschäftigung
Personen an den Arbeitsmarkt heranzuführen,
ohne die Arbeitslosigkeit an anderer Stelle
zu erhöhen. Die vorgestellten Ergebnisse
basieren auf einer Sonderbefragung im Rahmen
der IAB-Erhebung des gesamtwirtschaftlichen
Stellenangebots 2005.“ (Autorenreferat,
IAB-Doku)
Download unter:
Quelle: DBSH-Newsletter 2-2007
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